„Siehe, ich mache alles neu!“

Offenbarung 21,5

 

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Jahreslosung 2026

„Siehe, ich mache alles neu!“
Offenbarung 21,5

Die neue Jahreslosung weckt Hoffnung: Alles soll neu werden! Nicht nur das Jahr ist neu – Neues soll werden, hoffentlich in der weiten Welt, aber auch bei uns. Gott lässt uns nicht beim Alten stehen, er geht mit uns auf neuen Wegen.
Was steckt hinter diesem Versprechen?
Der Seher Johannes sieht hier eine neue Welt: einen neuen Himmel und eine neue Erde. Gott verspricht eine neue Schöpfung. Und diese Schöpfung wird so beschrieben:
„Das ist die Stätte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und den Tod wird es nicht mehr geben, auch kein Leid oder Geschrei oder Schmerz wird mehr sein, denn das Alte ist vergangen“.
Für uns heißt das: auch wenn es oft nicht so aussieht – Gott ist am Werk. Er selbst bringt die Zukunft, nach der wir uns sehnen. Eine Welt ohne Dunkel und Schatten, ohne Kummer und Gefahr. Ein Leben mit Gott in seinem Reich.
Uralt ist die Sehnsucht der Menschen nach Frieden. Nach umfassendem Frieden für alle und alles. Eine Vision von dieser neuen Welt hatte auch lange vor dem Seher Johannes der Prophet Jesaja. Er sah einen Herrscher, der gerecht richtet, der denen hilft, die Hilfe brauchen und für die Armen sorgt (Jes 11). Er sah diesen Herrscher in Jesus Christus: der Reis aus dem Stamm Isais, ein Nachkomme des Königs David wird kommen, und auf ihm wird Gottes Geist ruhen: der Geist der Kraft und der Liebe, der Stärke und der Besonnenheit. Er soll ein Friedensreich aufrichten, das kein Ende haben soll.
Jesus zitiert diesen Friedenstraum bei seiner ersten Predigt in Nazareth. Und er fügt hinzu: Heute ist dieses Wort erfüllt. Ich bringe ein Gnadenjahr Gottes, das für alle gilt.
Die Zeit der Gnade ist angebrochen, als Jesus als Mensch geboren wurde. Durch seinen Tod und seine Auferstehung herrscht nun Frieden zwischen Gott und den Menschen. Nichts trennt mehr von Gott. Gott selbst hat die Mauer überwunden, die zwischen ihm und uns stand. Die Zeit dieser Gnade ist noch nicht vorbei.

Wenn eine neue Schöpfung kommen soll – welchen Platz werden wir in ihr haben? Oder ist das alles nur ein Traum, der nie Wirklichkeit wird?

Diese neue Schöpfung ist ein Traum, der wahr wird und der jetzt schon Veränderung bewirkt. Wenn wir uns Gott zuwenden, treten wir ins Licht, und die Schatten fallen hinter uns. Da wird Neues möglich: Gerechtigkeit statt Gewalt, Versöhnung statt Hass, Trost statt Hoffnungslosigkeit.
Neues Leben ist schon jetzt möglich, Und es wird immer dann wahr, wenn Menschen sich Gott öffnen. Wo Gott einzieht, da entsteht Neues. Es muss nicht alles beim Alten bleiben. Mut und Kraft für Neues schenkt uns Gott.
Ich habe mich gefragt: Was wünsche ich mir vom neuen Jahr? Was soll bei mir neu werden? Und was kann beim Alten bleiben?
Viele beginnen das Neue Jahr mit guten Vorsätzen: freundlicher sein, gesünder leben, mehr Sport treiben, abnehmen…alles gut und schön. Aber was wird dann aus der guten Absicht? Viel zu oft verläuft sich alles im Sand. Und nichts ist neu geworden, es ist immer noch der gleiche alte Trott. Auch im Neuen Jahr.
Meine Einsicht nach einigen guten Vorsätzen mancher Jahre: Neues, wirklich gutes Neues schaffe ich nicht allein. Dazu brauche ich einen, der hilft, der mir gute Ideen schenkt und den Mut, etwas zu bewegen. Einen, der zu mir steht, auch wenn alles gerade schlecht läuft. Einen, der mich nicht wegschickt, wenn ich einen Fehler gemacht habe. Einen, der bedingungslos zu mir hält und mit mir durch dick und dünn geht, auf den ich mich verlassen kann.
Genau das will Gott für uns sein. Nur er kann uns einen neuen Anfang schenken. Und das tut er jeden Morgen: seine Güte ist jeden einzelnen Morgen neu. So wie die Sonne an jedem Tag aufgeht, dürfen wir im Licht der Liebe Gottes leben.
Gott kommt nicht mit leeren Versprechen. Er lässt uns nicht ins Leere laufen.
Seine Kraft wirkt in denen, die ihm vertrauen. Von solchen Leuten brauchen wir mehr, möglichst viele. Denn nur solche Menschen können in der Welt etwas zum Guten bewegen. Und das braucht die Welt, das brauchen wir. Vieles sollte neu werden in dieser Welt. Dazu braucht es Menschen, die sich von Gott bewegen lassen, neues zu beginnen, neues zu wagen. Gott lässt uns mit dieser Aufgabe nicht allein. Er selbst wird neues Leben schenken, dass Frieden werde auf Erden, und uns segnen. Amen.

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Pfarrerin Dr. Gabriele Mayer
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