{"id":271,"date":"2020-12-11T14:23:38","date_gmt":"2020-12-11T14:23:38","guid":{"rendered":"https:\/\/ekibw.de\/?page_id=271"},"modified":"2025-11-07T16:03:18","modified_gmt":"2025-11-07T16:03:18","slug":"predigten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ekibw.de\/?page_id=271","title":{"rendered":"Predigten"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; use_background_color_gradient=&#8220;on&#8220; background_color_gradient_stops=&#8220;#f2f0ea 0%|#ffffff 100%&#8220; background_color_gradient_start=&#8220;#f2f0ea&#8220; background_color_gradient_end=&#8220;#ffffff&#8220; background_enable_image=&#8220;off&#8220; background_blend=&#8220;darken&#8220; custom_padding=&#8220;43px||40px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#ffffff&#8220; custom_margin=&#8220;-43px||||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;10px|20px|7px|32px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;\u00dcberschrift&#8220; _builder_version=&#8220;4.24.3&#8243; text_font=&#8220;||||||||&#8220; text_font_size=&#8220;16px&#8220; text_line_height=&#8220;2em&#8220; header_font=&#8220;||||||||&#8220; header_text_color=&#8220;#44580e&#8220; header_2_font=&#8220;Montserrat|800|||||||&#8220; header_2_font_size=&#8220;30px&#8220; header_2_line_height=&#8220;1.5em&#8220; header_3_font=&#8220;||||||||&#8220; header_4_font=&#8220;||||||||&#8220; max_width=&#8220;520px&#8220; max_width_tablet=&#8220;700px&#8220; max_width_phone=&#8220;700px&#8220; max_width_last_edited=&#8220;off|desktop&#8220; custom_margin=&#8220;||30px|&#8220; custom_margin_tablet=&#8220;|0px||&#8220; custom_margin_phone=&#8220;|0px||&#8220; custom_margin_last_edited=&#8220;off|desktop&#8220; custom_padding=&#8220;20px|||&#8220; header_2_font_size_tablet=&#8220;30px&#8220; header_2_font_size_phone=&#8220;20px&#8220; header_2_font_size_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; border_color_all=&#8220;#44580e&#8220; border_width_bottom=&#8220;2px&#8220; border_color_bottom=&#8220;#7cda24&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Predigten<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text admin_label=&#8220;November2025&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h4>Monatsspruch f\u00fcr November<\/h4>\n<blockquote>\n<p>Gott spricht: Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zur\u00fcckbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache st\u00e4rken.<br \/>Hesekiel 34, 16<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der Prophet Hesekiel (auch Ezechiel) lebte im 6. Jahrhundert vor Christus. Zu seinen Lebzeiten befand sich das Volk Israel in Babylonien im Exil. Ihre Heimat war erobert und verw\u00fcstet worden, und sie selbst lebten im fremden Land weit weg von zu Hause. Die Menschen qu\u00e4lten nicht nur die Sehnsucht nach dem eigenen Land, sondern auch Fragen wie: Hat Gott sich von uns abgewandt? Und: Der Tempel in Jerusalem ist zerst\u00f6rt \u2013 hei\u00dft das, dass auch Gott nicht mehr f\u00fcr uns da ist?<br \/>Der Prophet soll das Volk tr\u00f6sten und ihm voraussagen, dass das Exil ein Ende hat und sie wieder zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen nach Israel. Die Verletzungen und \u00c4ngste der Menschen will Gott wieder heilen und den Schwachen und Mutlosen Zukunft und Kraft schenken.<br \/>Weiter hei\u00dft es im gleichen Vers: \u201eIch will mein Volk weiden, wie es recht ist\u201c.<br \/>Da kommt das Bild vom Guten Hirten zum Tragen: Gott wird mit einem Hirten verglichen, der sich liebevoll und f\u00fcrsorglich um die Menschen k\u00fcmmert \u2013 so wie ein guter Hirte f\u00fcr seine Herde sorgt: \u201eEr weidet mich auf einer gr\u00fcnen Aue und f\u00fchret mich zum frischen Wasser. Auch der Psalm wei\u00df um schwere Zeiten: \u201eUnd ob ich schon wanderte im finsteren Tal\u2026f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck, denn du bist bei mir; dein Stecken und Stab tr\u00f6sten mich (Psalm 23).<br \/>Wenn etwas den Menschen wieder Hoffnung gibt, dann das, dass Gott sich nicht abgewandt hat und dass er weiter f\u00fcr seine Menschen sorgt.<br \/>So verhei\u00dft auch der Prophet Hesekiel: \u201eUnd sie sollen erfahren, dass ich, der HERR, ihr Gott bei ihnen bin und dass die vom Hause Israel mein Volk sind, spricht Gott der HERR. Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR.<br \/>Gott kehrt auch uns heute nicht den R\u00fccken, er ist da, auch wenn es gerade nicht danach aussieht. Wir k\u00f6nnen Ihm vertrauen, dass Er unsere Sorgen und N\u00f6te sieht und versteht \u2013 und dass Er uns hilft. So steht es auch in Psalm 115: \u201eDer HERR denkt an uns und segnet uns.\u201c<\/p>\n<p>Einen gesegneten November w\u00fcnscht Ihnen Ihre Pfarrerin<br \/>Gabriele Mayer<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_divider _builder_version=&#8220;4.25.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][et_pb_text admin_label=&#8220;Oktober2025&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h4>Monatsspruch f\u00fcr Oktober<\/h4>\n<blockquote>\n<p>Jesus Christus spricht: Das Reich Gottes ist mitten unter euch.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wir leben in unsicheren Zeiten. Noch vor f\u00fcnf Jahren h\u00e4tte niemand gedacht, dass Krieg und Zerst\u00f6rung uns noch einmal so nahe kommen k\u00f6nnten. Inzwischen ist das traurige Realit\u00e4t geworden. Beinahe haben wir uns schon daran gew\u00f6hnt, und doch erschrickt man immer wieder davor, was Menschen Menschen antun k\u00f6nnen.<br \/>Und da sollen wir von Gottes Reich sprechen?<br \/>Ein Reich, in dem Frieden und Einigkeit herrschen, Freiheit, Freude und Wohlergehen? Ist das nicht nur ein Traum, ein Hirngespinst?<br \/>Das Reich Gottes mitten unter uns \u2013 bei und in uns. Das ist die Hoffnung, die uns tr\u00e4gt: das das, was wir t\u00e4glich sehen und erleben, nicht alles ist, dass Frieden m\u00f6glich ist. Gott schenkt uns seinen Segen f\u00fcr jeden Tag, er hat uns nicht vergessen oder gar die Menschheit aufgegeben. Immer da, wo Frieden wird nach Streit, wo Hass sich in Verst\u00e4ndnis wandelt und wo kranke Zust\u00e4nde wieder heil werden, \u00fcberall da ist Gottes Reich. Und es ist jetzt schon da! Mitten in der unruhigen, friedlosen Welt, mitten in Angst und Verzweiflung gibt es Hoffnung: ein kleines zartes Pfl\u00e4nzchen, das gehegt und gepflegt werden will. Es will und soll gedeihen und gro\u00df und stark werden, dem Menschen zu Nutzen und Gott zur Ehre. Denn Gott ist ein Gott der Liebe und des Friedens. Er kann in uns Dinge bewirken, die h\u00f6her sind als alles, was wir denken und erwarten. Diese Hoffnung l\u00e4sst uns handeln: Handeln f\u00fcr eine bessere Welt, in der Menschen ein Zuhause finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_divider _builder_version=&#8220;4.25.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][et_pb_text admin_label=&#8220;August2025&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h4>Monatsspruch August 2025<\/h4>\n<blockquote>\n<p>Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier <br \/>und bin sein Zeuge.<br \/>Apg 26, 22<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Diesen Satz spricht Paulus am Ende einer l\u00e4ngeren Rede. Paulus steht vor Gericht. Als Unruhestifter war er angeklagt wurde, als Anf\u00fchrer einer j\u00fcdischen Sekte, den \u201eNazarenern\u201c. Er muss Rechenschaft ablegen: hat er etwas Unrechtes getan und die Todesstrafe verdient, oder muss man ihn als Unschuldigen freisprechen? Er war gefangengenommen worden, jetzt steht er vor K\u00f6nig Agrippa, und der erlaubt ihm, sich selbst zu verteidigen. Paulus berichtet von seinem Leben: wie er als Pharis\u00e4er zuerst die Christen verfolgt hatte und wie ihm dann bei Damaskus Jesus Christus erschien (Apg 9). Von da an war er als Prediger des Evangeliums umhergereist und hatte einige christliche Gemeinden gegr\u00fcndet. Und es hatte deswegen tats\u00e4chlich Unruhe gegeben. Etwa in Ephesus: dort hatte ein Kunsth\u00e4ndler einen Aufstand angezettelt, weil sein Gesch\u00e4ft Einbu\u00dfen zu verzeichnen hatte (Apg 19). Doch hatte nicht Paulus hatte den Aufruhr verursacht, sondern der Kunsth\u00e4ndler.<br \/>Paulus verteidigt sich \u00fcberzeugend, und K\u00f6nig Agrippa h\u00f6rt aufmerksam zu. Und er sagt zu Paulus: Es fehlt nicht viel, und du h\u00e4ttest mich \u00fcberredet, Christ zu werden. Sein Urteil lautet: \u201eDieser Mensch hat nichts getan, was Tod oder Gef\u00e4ngnis verdient h\u00e4tte\u201c.<br \/>Paulus ist freigesprochen und doch nicht frei. Er hatte sich als r\u00f6mischer B\u00fcrger auf sein recht berufen, vom Kaiser selbst gerichtet zu werden. So reist Paulus nach Rom (Apg 28). In Rom jedoch muss er nicht als Gefangener leben. Er steht unter Beobachtung, doch er lebt im eigenen Haus und predigt weiter das Evangelium. Das war sein Wunsch gewesen: von Jesus Christus zu erz\u00e4hlen bis an die Grenzen der ihm bekannten Welt.<\/p>\n<p>Paulus hat nach seiner Bekehrung sein ganzes Leben in den Dienst Jesu gestellt. Er hat daf\u00fcr einiges in Kauf genommen: er war geschlagen worden (eine damals durchaus \u00fcbliche Strafe), und er war mehrfach inhaftiert worden. Nichts hat ihn von seinem Glauben abgebracht.<br \/>Auch heute noch werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. Oder sie stehen unter Beobachtung, wie Paulus. Ich habe bei einem Kongress ein Ehepaar aus Ostdeutschland kennen gelernt. Sie hatten Bibeln in L\u00e4nder der ehemaligen Sowjetunion geschickt \u2013 geschmuggelt sozusagen. Nach dem Fall der DDR konnten sie ihre Stasi-Akte einsehen. Sie war mehrere tausend Seiten dick. Sie hatten gewusst, dass man ihr Handeln nicht billigte \u2013 aber dass die Staatssicherheit so genau \u00fcber sie Bescheid wusste, das doch nicht. Im Nachhinein kam doch noch ein Erschrecken.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen f\u00fcr verfolgte Christen nicht viel tun, au\u00dfer f\u00fcr sie zu beten. Doch wir k\u00f6nnen genau wie Paulus unseren Glauben leben und uns \u00f6ffentlich dazu bekennen. Ich w\u00fcnsche uns die Unerschrockenheit des Paulus und die Gewissheit, dass Gott uns nie verl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Einen gesegneten August<br \/>W\u00fcnscht Ihnen Ihre Pfarrerin Gabriele Mayer.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Ansprechpartner&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(242,240,234,0.5)&#8220; custom_margin=&#8220;80px||||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;20px|15px|15px|15px|false|false&#8220; border_width_top=&#8220;4px&#8220; border_color_top=&#8220;#934e99&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Ansprechpartner\/in:<\/strong><\/p>\n<p>Pfarrerin Dr. Gabriele Mayer<br \/><a href=\"mailto:gabriele.mayer@kbz.ekiba.de\">gabriele.mayer@kbz.ekiba.de<\/a><br \/>Privat: 07725\/6713926<br \/>Mobil: 0173\/3627855<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_sidebar area=&#8220;et_pb_widget_area_2&#8243; admin_label=&#8220;Widget: Links&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#f2f0ea&#8220; custom_padding=&#8220;20px|15px|15px|15px|false|false&#8220; border_width_top=&#8220;4px&#8220; border_color_top=&#8220;#934e99&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_sidebar][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PredigtenMonatsspruch f\u00fcr November Gott spricht: Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zur\u00fcckbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache st\u00e4rken.Hesekiel 34, 16 Der Prophet Hesekiel (auch Ezechiel) lebte im 6. 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